Von der Deckung bis zur Geburt mit Unterstützung von Homöopathie

Vor der Deckung einer Hündin sollte man sie Impfen und Entwurmen ca. 7 Tage vorher. Um eine bessere Empfängnis zu gewährleisten kann man Homöopathisch alles unterstützen mit Sepia D6.

Nach einem wunderschönen Deckakt stellt sich natürlich als erstes die Frage, wann und woran kann ich erkennen, dass es erfolgreich war und Welpen zu erwarten sind.

Viele Zeichen wie z.B. ein gesteigertes Schlafbedürfnis, Anhänglichkeit, Erbrechen, ein verträumter Blick, später auch geschwollene Milchleiste,scharren und hecheln können durchaus auch bei scheinträchtigen Hündinnen vorkommen.Um die Konstitution der Hündin und der Welpen zu verbessern gebe ich Sulfur D200 zwei Wochen nach dem Decken und drei Tage später Calcium carbonicum D200 einmalig.Und sie bekommt ab jetzt wenn sie es verträgt Quark, Hüttenkäse und Naturjoghurt zu fressen


Für mich das erste und sicherste Zeichen, ein wie auch in vielen Büchern   beschriebene, zähflüssige, klare, vaginaler Ausfluss ab dem ca. 18-21.Tag.

Um ganz sicher zu gehen dass meine Hündin auch wirklich tragend ist, habe ich allerdings auch die Möglichkeit, die Hündin schallen(Ultraschall) zu lassen. Eine gute Zeit zum Schallen liegt um dem 25 Tag, ist aber bereits ab dem 21. Tag möglich.

Das alles sagt mir, dass die Hündin zum Zeitpunkt der Untersuchungen trächtig ist, diese kann sie jedoch jederzeit abbrechen. Momentan ein großes Problem neben dem Leer bleiben und sich nicht belegen lassen, das Resorbieren. Dabei lösen sich die Früchte in der Gebärmutter aus verschiedenen Gründen auf, seien sie gesundheitlicher oder genetischer Natur ( z.B. Chromosom-defekte der Welpen , Infektionen durch Herpes-Viren , Bakterien z.B. Streptokokken,Allgemeinerkrankungen der Hündin Leber Nieren usw.) Nicht immer stellt sich dabei ein blutiger Ausfluss ein.

Wir gehen jetzt aber mal davon aus, das alles nach Wunsch läuft und die Hündin tragend  ist und auch bleibt. Das Wichtigste überhaupt ist ausreichend BEWEGUNG, nichts ist unter der Geburt schlimmer als eine fette, träge Hündin ohne Muskulatur, da sind Probleme vorprogrammiert, Ihr wird die Kraft und Ausdauer fehlen die Geburt ohne Schwierigkeiten zu überstehen. Leidtragende sind immer die Welpen, die Aufgrund der langen Austreibungsphase ersticken bzw. ertrinken, und natürlich die Hündin, die immer kraftloser wird und eine stundenlange Geburt vor sich hat, die teilweise in einem Kaiserschnitt endet, um wenigsten noch das Leben der restlichen Welpen, die noch in ihr stecken zu retten und die Gute von der Geburt zu erlösen. Also gemütliche Spaziergänge bis zu 2 Wochen vor der Geburt sind ein MUSS.

Danach werden täglich mehrere kleinere Runden gedreht doch es wird sich bis zum letzten Tag bewegt. Die Hündin zeigt Ihnen wie viel sie will und kann, wobei manche Faule muss man zu späteren Zeitpunkten überzeugen, da sie in den letzten Tagen vor der Geburt ihr Wurflager ungern verlassen, aber da ist jede Hündin auch wieder Individualistin.



Die richtige Ernährung:

Ernährung spielt natürlich auch eine wichtige Rolle ,da die Meinungen hier allerdings weit auseinander gehen und jeder auf andere Dinge schwört, sei hier nur zu sagen das der Nährstoffbedarf bei einer trächtigen Hündin steigt und man hier ab der 5. Woche drauf eingehen sollte.

Züchter, die die Mahlzeiten selber zubereiten sollten auf die richtige Zusammensetzung der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente achten.

Eine gesunde Mischung aus Fertigfutter für Zuchthündinnen und selbst gekochtes Frischfutter plus Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind da glaube ich die beste Lösung. Die ich jetzt verwende

Die Mahlzeiten werden mit zunehmender Trächtigkeit kleiner aber häufiger, da infolge des Welpenwachstums der Magen der Hündin größere Mengen schlecht aufnehmen kann.



14 Tage (ende 6 Woche) vor der Geburt sollte man die Wurfkiste aufstellen so kann man die Hündin an die Wurfkiste schon mal gewöhnen. Ich setze mich mit ihr in die Kiste und schmuse mit ihr ausgiebig, so mache ich ihr diesen Ort schmackhaft.

Meine Hunde lieben die Wurfkiste und wir sitzen teilweise zu 3 oder zu 4 darin, so hat man kaum Platz, aber es erhöht das Gemeinschaftsgefühl und sie fühlt sich nicht allein und Ausgeschlossen.

Selbst mein Rüde ist immer bei der Geburt dabei und beobachtet alles vom Sofa aus oder er sitzt neben der Wurfkiste.

Viele Decken und Laken in der Kiste geben ihr die Möglichkeit zu scharren und ein Nest zu bauen. Ich finde das faszinierend wie konzentriert da gearbeitet wird.



Und 14 Tage vor der Geburt gebe ich meiner Hündin Pulsatilla D6 2x täglich. eine Gabe, es nimmt Einfluss auf die Geburtsorgane und hilft bei der Geburtsvorbereitung in sanfter Form.

Ich begleite die Geburten immer homöopathisch, sollte das auch Ihr Wunsch sein, besprechen sie das bitte mit ihrem Tierarzt oder Homöopathen bzw. machen sie sich in der reichhaltigen Fachliteratur schlau.



Selbstverständlich ist mein Wohnzimmer, der Ort wo alles geschieht schon ab der vollendeten 5 Woche vorbereitet, alles was ich unter der Geburt brauche ist zur Stelle sauber, steril und griffbereit alles liegt an seiner Stelle wo es hingehört wie:

  • Stift

  • Hündinprotokoll für vor der Geburt

  • Geburtenprotokoll

  • Welpenprotokoll

  • Thermometer

  • Nagellack zum kennzeichnen der Welpen

  • Homöopathische Hilfsmittel (dazu Glas mit frischem Wasser und Löffel zur Eingabe oder eine Spritze ohne Nadel)

  • Napf mit Wasser zum anbieten zum trinken (man kann es anreichern mit Honig)

  • hochprozentiger Alkohol zur Kondition der Welpen (Kreislauf anregen)

  • Eimer mit warmen Wasser für meine Hände

  • Desinfektionsmittel für Schere, Klemmen und Hände

  • Jodsalbe für den Bauchnabel

  • Waage ( zum wiegen der Welpen)

  • Inkontinenzeinmalunterlagen für die Sauberkeit in der Wurfkiste wird nach jedem geborenen Welpen eine neue Unterlage benutzt

  • weiche Frotteetücher zum Abreiben der Welpen

  • viele saubere Handtücher für die Wurfkiste

  • sterile Schere und Abnabelkrämmen

  • Bindfaden zum Abbinden der Nabelschnur

  • Vaseline zum gleitfähig machen der Finger, falls man eingreifen muss

  • evtl. Einmalhandschuhe

  • Wäschekorb mit Handtücher für den Notfall zum Tierarzt

  • Wärmflasche mit entsprechender Temperatur für den Wäschekorb

  • Welpenmilch für den Notfall (Erstlingsmilch für Welpen am besten Ziegenmilch   bessere Verträglichkeit)

  • Babyflasche mit Sauger

  • Telefonnummer des Tierarztes der natürlich vorher informiert wurde und Bescheid weiß bzw. Tierklinik liegen bereit

  • Der Wagen ist getankt, falls ich schnell zum Tierarzt muss. Im ersten Moment lacht man darüber, aber es ist einigen schon passiert.

  • Außerdem Taschenlampe für den Weg in den Garten (falls die werdende Mutter muss)

  • Halsband und Leine falls die Hündin nachts in die Geburt kommt, kurze Spaziergänge regen die Wehentätigkeit an, egal wie oft sie raus will, man geht immer mit.Man hat von mehreren Züchter schon gehört das einige Welpen im Garten geboren wurden.

Im Notfall spielt einem das Gedächtnis oft Streiche.

Also ich bin gerüstet, alles steht an Ort und Stelle und ich warte aufs eigentliche Fest... die Geburt der heißersehnten Babys. Daher schlafe ich ab den 50 Tag mit meiner Hündin in der Stube, so dass ich in ihrer Nähe bin.



Anmerkung

Man macht sich und dem Zuchtwart alles leicht,wenn man sich alles notiert die ganzen Details zum Deckakt, Trächtigkeit, Geburt und die Zeit danach. zb.

  • Was fiel auf

  • wann bemerkten sie was

  • welche Zeichen wann

  • Ausfluss

  • Erbrechen

  • U-schall

  • Gewicht am Start

  • wie lief die Geburt ab

  • wie kam sie in die Geburt

  • war sie unruhig

  • hat sie viel gehechelt

  • gescharrt

  • war sie eher ruhig und konzentriert

  • die Geburtsabstände

  • erschöpft ab wann oder fit

  • was hat sie unter der Geburt getrunken Wirkung

  • Was habe ich zu welchem Zeitpunkt homöop. Gegeben

  • Nachgeburten alle raus und wie viele gefressen

  • Welpen spontan geatmet oder eher schlapp

Je mehr ich mir notiere, umso mehr kann ich mich in späteren Würfen von meinen Aufzeichnungen profitieren. Da man sich bis zum nächsten Wurf mit Sicherheit nicht alles merken kann und bei mehreren Zuchthündinnen die Umstände extrem unterschiedlich sein können.



Deswegen führe ich mehrere Protokolle wie z.b. :

  

Deckrüdenpro. Dort schreibe ich mir auf :

                         welcher Deckrüde

                         welche Hündin


Deckbuch leer
deckbuch leer.pdf (41.33KB)
Deckbuch leer
deckbuch leer.pdf (41.33KB)




Vor der Geburtpro.:

                          Deckrüde

                          Hündin

                          Wurf Bustabe

                          Deckakt am ...wie lange



vor der Geburt leer
Hündin Protokoll vor der Geburt leer.pdf (39.84KB)
vor der Geburt leer
Hündin Protokoll vor der Geburt leer.pdf (39.84KB)




Geburtenpro :

                         Vater, Mutter

                         Temperaturabfall wann-um-Grad°

                          Deckakt wann-wie lange

                          erste Wehe um …





Welpenpro.:

                          Wurf Buchstabe

                          Vater- Mutter

                           Zucht-Name





Nach der Geburtpro.:

                              siehe das Protokoll vor der Geburt


nach der Geburt leer
Hündin Protokoll nach der Geburt leer.pdf (35.16KB)
nach der Geburt leer
Hündin Protokoll nach der Geburt leer.pdf (35.16KB)



Die Geburt der Welpen:

Grundsätzlich lasse ich die Geburt soweit wie möglich natürlich ablaufen, unterstütze sie aber mit Homöopathie. Die kurz bevorstehende Geburt der Welpen beginnt mit   

der Eröffnungsphase.

Diese kann sich, wie in vielen Büchern beschrieben durch das Absinken der Körpertemperatur (normal. 38°C) bis auf 36°C sinken. Und ca. 36-24 Stunden vor der Geburt bemerkbar machen.Kurz vor der Geburt ca. ne Stunde steigt die Temperatur wieder hoch.

Da her empfehle ich ab den 55 Tag morgens, mittags und abends Fieber zu messen bei der trächtigen Hündin.



Ich habe gute Erfahrung damit gemacht.


Man sagt eine Trächtigkeit dauert ca. 63-67 Tage kommt auf die Rasse des Hundes an. Ich habe ab den 55 Tag wie in einem guten Buch beschrieben die Temperatur gemessen 3x Täglich.Normal Temperatur ist die einem gesunden Hund 38°C.  Am 58  Tag war es so weit die Temperatur senkte sich ab um 7 Uhr auf 37,1°C / um 15 Uhr auf 36,8°C./ um 19 Uhr auf 36,2°C. Gefressen hat sie ganz normal noch Abends, hatte aber kann man so sagen Durchfall Abends. Die Nacht über war sie sehr unruhig, musste 2x raus zum piepe machen,dann fing sie an die Wurfkiste zu durchwühlen,das ging die ganze Nacht so. Nächten Morgen um 5:30 Uhr klingelte der Wecker und ich bemerkte die erste Wehe bei ihr, ich miss die Temperatur noch mal 37,1°C sie stieg wieder. Ich biete ihr noch Futter an (sie friss es) dann noch schnell das Große und kleine Geschäft machen gehen. Da hat sie die nächste Wehe und richtig Durchfall. Und dann kam der erste Welpe um 7:01 zur  Welt. Bei mir waren das alles Anzeichen für die bevorstehenden Geburt.      

Zu nehmende Unruhe der Hündin, scharren, pausenloses Hecheln, vermehrter Harn- und Stuhldrang (Durchfall) und intensives Nestbau verhalten, Futterverweigerung,Belecken der Vulva und zittern ankündigen, schleimiger geruchloser Ausfluss in dieser Phase ist absolut normal.Die Eröffnungsphase dauert normalerweise zwischen 6 und 18 Stunden bei Erstlings Hündinnen nicht selten bis zu 36 Stunden. Sie geht nahtlos in die Austreibungsphase über.

Austreibungsphase:


Die Uterus-Kontraktionen verstärken sich und es kommt zu starken ausgeprägten Wehen.Der erste Welpe oder Nachgeburtsteile dehnen die Zervix (den Muttermund) und es kommt zu Kontraktionen der Bauchmuskulatur. Diese Bauchpresse ist zusehen und der Druck auf die Welpen im Geburtskanal wird erhöht. Die Rute wird beim pressen seitlich abgewinkelt gehalten, im Durchschnitt werden alle halbe bis eine Stunde ein Welpe geboren,wobei auch mehrere Welpen hintereinander ausgetrieben werden können, auch längere Pause, ein Stunden sind durchaus noch als normal anzusehen. Bei einsetzender Wehenschwäche oder Erschöpfung, greife ich gerne auf homöopathische Mittel zurück wie Caulophyllum D6, Secale cornutum D6.

Man kann seine Hündin unter der Geburt auch etwas zu trinken anbieten, Wasser mit Honig.

Manchmal dauert die Geburt eines Welpen sehr lange, der Welpe steckte fest. Ist der Welpe zu früh abgegangen,ist er sehr erschöpft, er macht einen sehr schwachen Eindruck und versucht kaum zu atmen. Als erstes versucht man die Atemtätigkeit in Gang zu bringen, dazu wird das Fruchtwasser aus Nase und Mäulchen entfernt, Ab rubbeln regt die Tätigkeit der Lungen an, halten Sie das Köpfchen gut fest und schwenken sie den Welpen vorsichtig nach unten aus. Respirottropfen oder hochprozentigen Alkohol. 1 Tropfen können hilfreich sein Halten sie den Welpen warm manch mal braucht er einfach nur etwas Schlaf und Körperwärme oder auf der warmen Wärmflasche.Den Papierkrieg muss man in der Zeit auch noch nachgehen.


So gehe ich vor bei einer Geburt:

Wenn der Welpe geboren wird,ist er noch original verpackt, sprich noch in der Fruchthülle. Diese mache ich als Züchterin auf, normalerweise beißt die Hündin die Nabelschnur mit den Backenzähnen durch, aber zur Sicherheit mache ich das lieber selber. Weil ein Mops durch die Form seines Kopfes nicht so gut mit den Backenzähnen daran kommt, und es so zu Nabelbrüchen schneller kommt, da die Hündinnen zu doll an der Nabelschnur reizen beim durch beißen.

Man sollte die Nabelschnur 2 Finger breit vom Bauch des Welpen abklemmen und hinter der Klemme zum Bauch des Welpens mit Garn die Nabelschnur durch einen Knoten verschließen. Dann schneidet man mit der Schere hinter der Klemme durch. Erst dann nehme ich die Klemme ab und schaue ob der Knoten fest genug ist und kein Blut läuft.

Zu jeden Welpen gehört eine Nachgeburt(Plazenta). Die lasse ich meiner Hündin zum fressen,da in der Plazenta sehr wichtige Inhaltsstoffe enthalten sind. Die Wehnfördernt sind und den Milcheinschuss anregen. Bei großen Würfen nehme ich zwischendurch die Plazenta weg, da ein Zuviel zum so genannten Hydrantenstuhlgang führen kann, welcher mit dem homöopathischen Mittel Podophyllum D4 ausbleibt oder nur in schwacher Form auftritt.

In der Zeit wird der geborene Welpe abgerubbelt mit einem trockenen, weichen Frotteetuch bis er sein ersten Schrei ertönen lässt. Manchmal muss man den Neuling auch gut in dem Tuch festhalten und mit dem Köpfchen nach unten schwenken um die Flüssigkeit besser aus der Lunge zu bekommen. Dann ein Tropfen hochprozentigen Alkohol auf die Zunge des Welpens zur Anregung des Kreislaufs.

Jetzt muss das schriftliche erledigt werden wie zb. wiegen, Geschlechtserkennung,Farbiges Markieren und und und. Wenn man das alles erledigt hat wird die Wurfkiste gesäubert . Ich lege immer als oberste Schicht Inkontinenz unterlagen hin, da sie schön saugfähig sind. Die ich dann nach jedem geborenen Welpen austauschen kann gegen neue. Da die Sauberkeit und die Hygiene bei der Geburt sehr wichtig ist, werden auch die Klemmen und die Schere auch meine Hände gewaschen und mit Stellarium behandelt, immer nach einem Welpen.

Dann halte ich ihn der Hündin zum Ablecken vor und legen ihn an die Zitze an. In der Zeit gebe ich der Hündin was zutrinken und homöopathische Mittel für die noch bevorstehenden Geburten.

Wenn der zweite Welpe unterwegs ist und die Hündin zur Austreibungsphase kommt, nehme ich den ersten Welpen weg und lege ihn in der vorbereiteten warmen Wäschekorb. Dann kann die Hündin sich voll und ganz auf die Geburt des nächsten Welpen konzentrieren. Und alles fängt von vorne an.





Gründe,eine Hündin vor oder in der Geburt tierärztlich untersuchen zu lassen:

  • Der Geburtstermin ist erreicht ohne Temperaturabfall oder Beginn der Geburt

  • Keine Anzeichen der Eröffnungsphase

  • Die Hündin beginnt nicht mit der Austreibungsphase

  • Die Hündin hat über 20 Minuten stark gepresst oder zeigt immer

  • wiederkehrende Bauchpresse über eine Stunde lang ohne eine Frucht geboren zu haben

  • Es treten Nachgeburtsteile hervor( grünes grisseliges Gewebe )

  • Es sind mehr als 2 Std. seit dem letzten Welpen vergangen ohne das

  • Zeichen für aktive Wehen vorliegen Grüner Ausfluss vor der Geburt des ersten Welpen

  • Ausfluss aus der Scheide; weißer Schleim kann ein Hinweis darauf das der Gebärmutterhals sich weitet dicker schwarz/grüner Ausfluss vor dem ersten Welpen bedeute, das sich mindestens eine Plazenta löst und mindestens der dazu gehörige Welpe akut gefährdet ist

  • heftiger Abgang frischen Blutes lässt auf eine Verletzung schließen, eine sofortige gynäkologische Untersuchung durch den Tierarzt ist angezeigt

  • der Abgang von klarem Fruchtwasser zeigt an, das der Gebärmutterhals geweitet ist und mit der Geburt des ersten Welpen gerechnet werden kann, sollte der Welpe nicht bald danach geboren werden, liegt er vermutlich im Geburtskanal fest

Auf jede Störung unter der Geburt kann man hier nicht eingehen, da zu viele Möglichkeiten gegeben sind, die ein Aufzählen faktisch unmöglich machen.

Erstzüchtern oder unerfahrenen Züchtern möchte ich anraten, sich vertrauensvoll an einen erfahrenen Züchter oder den Züchter ihres Hundes zu wenden und sich nicht zu scheuen zu fragen oder um Hilfe zu bitten.

Wie ich.

Ich habe viel beim Tierarzt oder bei einer  sehr erfahrenden Züchterin Frau P. Nachgefragt ( Danke das ich Sie immer anrufen kann wenn ich fragen habe und hatte) und zusätzlich habe ich 2 Bücher zur Zucht durch gelesen und viele Informationen im Internet rausgesucht.Die Bücher heißen Aufzucht junger Hunde von Rosemarie Wild und Handbuch der Hundezucht von Inge Hansen.



Das Ende der Geburt:

Es gibt keine sicheren Hinweise dafür, das tatsächlich alle Welpen geboren sind. Bleibt die Hündin jedoch nach der Geburt längere Zeit völlig entspannt liegen & lässt die bereits geborenen Welpen saugen ohne eine weitere Wehentätigkeit zu entwickeln kann davon ausgegangen werden, das die Geburt abgeschlossen ist.

Ist die Geburt wirklich abgeschlossen, wird das Welpenlager noch mal in ruhe gereinigt,am besten geht das wenn die Hündin in der Zeit in den Garten kurz  piepe macht,danach wird die Hündin mit warmen Wasser und ein wenig Sterillium am Hinterleib, den Gesäuge und den Pforten gereinigt. Dann hat die Mutter und die Welpen ein sauberes Umfeld und kann sich von den Strapazen der Geburt erholen.



Nach der Geburt :

In dieser Zeit erfordern drei Dinge meine besondere Aufmerksamkeit:   

Regelmäßig die Temperatur missen, bis maximal 39,5 °C gelten nach einer Geburt als normal, sollte sich im Laufe weniger Tage aber wieder auf die übliche Temperatur einpegeln.

Der Lochialfluss der Hündin dient der vollständigen Entleerung der

Gebärmutter, er kann bis zur 6. Woche anhalten, je nach Wurfgröße kürzer oder länger. Er sollte niemals eitrig oder faulig sein, ebenso erfordert eine anhaltende starke genitale Blutung sofortiges handeln. Das Gesäuge der Hündin wird gut beobachtet, manchmal ist es so prall und fest das die Welpen Schwierigkeiten haben überhaupt Milch zu bekommen oder die dargebotenen Mengen zu trinken, taucht das Problem gleich zu Anfang auf, hilft schon ein Ausmassieren oder das Anlegen eines kräftigen Welpen an die betroffenen Zitzen. Butter kann beim massieren recht hilfreich sein um das Gesäuge etwas geschmeidiger zu machen. Erst wen sich die Milchleistung nach 2 - 3 Tagen nicht einpegelt und immer wieder meine Hilfe benötigt würde ich homöopathisch eingreifen. Man Achtet stets darauf das das Gesäuge nicht rot und heiß wird. Dann steht der Hündin eine schmerzhafte und nicht ungefährliche Gesäugeentzündung (Mastitis) die sofortiges Handeln erfordert zuvor.

Metrovetsan ist das erstes Mittel der Wahl für ca. 18 Tage nach der Geburt, es fördert die schnelle Reinigung, den Abgang noch vorhandener Nachgeburten und die Rückbildung der Gebärmutter.

Und auch Arnica D6 erweist mir hier gute Dienste, es normalisiert die überdehnten Geburtswege und verhindert das nach der Geburt häufig auftretende Fieber. Ebenso hat Arnica D6 eine lactationsfördernde Wirkung. Die Welpen werden täglich gewogen und sollten gleichmäßig zunehmen, ein Gewichtsverlust am ersten Tag ist völlig normal.

Hündin und Welpen werden nicht aus den Augen gelassen und intensiv betreut.

Man muss darauf achten, dass die Hündin sich nicht aus versehen auf einen Welpen legt. Die Unglücke passieren leider viel zu häufig und schneller als man es sich vorstellen kann.

Der Geruch in der Wurfkiste ist auch zu beachten, da die Mutterhündin sehr schnell beim Säubern der Welpen ist, kann Ihnen manchmal nur der Geruch sagen, ob mit den Welpen etwas nicht stimmt.

Ein säuerlicher Geruch kann immer ein Zeichen für Welpendurchfall sein. Das heißt sofort den Tierarzt informieren, Durchfälle können bei so kleinen Welpen schnell tödlich verlaufen.

Kontrolle der Bauchnabel der Welpen, bei Entzündungen reagieren.



Hygiene :


Und die alltägliche Hygiene ist auch sehr wichtig, denn man bringt viele Keime,Bakterien und Schmutz mit ins Haus. Das heißt viel Hände waschen, Sterillium benutzen. Mehrmals am Tage die Wurfkiste kontrollieren und mit neuen Decken und Handtücher ausstatten. Kein Besuch die ersten 4 Wochen empfangen und die Hündin immer schön sauber macht nach den Gang in den Garten. Das Welpengehege wird sehr viel oft gewischt ( man kann es kaum noch zählen), denn sie sind ja noch Babys und nicht stubenrein.  

Wie bei Babys und Kindern ist die Hygiene auch das A&O, so ist es auch hier der Fall.