Mein B-Wurf


Die Voraussetzungen für einen eventuellen Welpenkäufer sind:

Ich suche sympathische liebevolle Menschen, die ihren Mops als Familienmitglied sehen.

Die ihren Hund gewaltfrei erziehen.

Menschen die genau durchdacht haben, was es heißt, einen Hund bei sich aufzunehmen - mit allen Vor- und Nachteilen.

Menschen, die sich mit der Rasse Mops schon im Vorfeld beschäftigt haben.

Eine kleine Info:Ich möchte einen schriftlichen Bescheid (vom Vermieter/Eltern oder Hausbesitzer), dass die Hundehaltung erlaubt ist, sowie auch den Nachweis sehen, dass Sie die Theoretische Prüfung für den Hundeführerschein bestanden haben oder den Nachweis, dass Sie schon mal mit einen Hund zusammen gelebt haben. (Hundesteuernachweis)

Die neuen Besitzer müssen sich mit meinen Vertragsbedingungen einverstanden erklären und dieses schriftlich bestätigen.

Ich möchte jeden neuen Beschützer persönlich kennen lernen und das vorab, bevor man den Welpen abholt. Das macht ein guten Start und ein positiven Eindruck als werdenden Welpenkäufer aus.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich an schreiben oder anrufen und ein bisschen von sich und Ihrem Alltag erzählen. So dass ich vorab einen kleinen Einblick von Ihnen bekomme.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung. Auch nach dem Kauf!

Der Welpe zieht ein!

Endlich ist es soweit und das neue Familienmitglied zieht ein.

Wenn Sie mit Ihrem neuen Familienmitglied Zuhause angekommen sind, lassen Sie dem Hund Zeit, sich ganz in Ruhe sein neues Zuhause anzuschauen. Öffnen Sie alle Türen, damit er die ganze Wohnung kennen lernt. Übertreiben Sie nicht, eine allzu stürmische Begrüßung wird ihn eher ängstigen.

Einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Zeigen Sie ihm, wo sein Wassernapf steht.

  • Richten Sie ihm einen ruhigen Schlafplatz her, wohin der sich zurückziehen kann.

  • Vermieden Sie in den ersten Tagen übermäßig viele Besucher.

  • Lassen Sie Kinder in der ersten Zeit nicht mit dem Hund alleine.

  • In der Eingewöhnungszeit können Durchfall, Futterverweigerung und Unsauberkeit          auftreten.Führen Sie einen regelmäßigen Tagesablauf ein.

  • In den ersten Tagen sollten Sie den Hund nicht von der Leine lassen.

  • Bringen Sie ihm die wichtigsten Grundbegriffe bei, die ein Hund zu seiner und Ihrer Sicherheit kennen  muss: "Sitz", "Platz", "Komm her", "Bleib" und natürlich seinen Namen.

Nach der Eingewöhnungszeit - bei jedem Hund ist diese immer verschieden lang - legt der Hund die Unarten wie Unsauberkeit oder Futterverweigerung ab und fügt sich in das familiäre Leben seiner neuen Familie ein. Wenn er weiß, dass er von der ganzen Familie geliebt und respektiert wird, dann wird er schneller zu einem treuen und zuverlässigen Begleiter von seinem Menschen. Sollten Sie Fragen oder trotz aller Vorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen doch Probleme haben, wenden Sie sich an Ihren Züchter, der Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Fütterung des jungen Hundes

Bis zum sechsten Lebensmonat sollte der junge Hund dreimal am Tag gefüttert werden, da kleinere Mengen den Organismus nicht so stark belasten. Geben Sie ihm immer nur soviel Futter, wie er auch pro Mahlzeit auch verzehrt. Auf der Futterverpackung steht immer eine ca Angabe der Futtermenge. Reste bitte nicht stehen lassen.

Stubenreinheit

Die Stubenreinheit ist für Mensch und Tier sehr wichtig. Beobachten Sie Ihren Welpen, denn Welpen müssen oft.

Wenn der Hund jault, bellt, kratzt, sich im Kreise dreht oder unruhig ist, zeigt dies, dass er sich lösen muss. Dann wird es höchste Zeit, den Welpen direkt zum Löseplatz zu bringen und dort abzusetzen. Auch nach den Schlaf- und Ruhephasen und nach dem Fressen sollte er zu seinem Löse platz gebracht werden. In der ersten Zeit wird es nötig sein, den Welpen auch nachts noch z.B. alle 2 Stunden zu seinem Löseplatz zu bringen. In den folgenden Nächten können dann die Abstände um z.B. je 15 Minuten gesteigert werden, bis er die ganze Nacht durchschläft.
Schläft Ihr Welpe bei Ihnen im Schlafzimmer, können Sie sofort reagieren, wenn er unruhig wird.Er kann aber natürlich auch in anderen Räumen seinen Schlafplatz haben. Schon beim Züchter sollte der Welpe drei Bereiche kennen gelernt haben den Schlaf- Säugeplatz, den Spielplatz und den Löseplatz. Kennt der Welpe diese Ordnung schon aus den ersten Wochen, können Sie diese Bereiche in der neuen Umgebung wieder vorgeben z.B. wird im Hausflur gefüttert, im Wohnzimmer wird gespielt und gelöst auf der Grünfläche.Ein Hund ist in der Regel bestrebt, sein eigenes Reich nicht mit Kot oder Urin zu beschmutzen. Passiert einmal ein Unglück in der Wohnung, bestrafen Sie ihn nicht dafür, desinfizieren Sie die Stelle sehr gut nach dem Reinigen.Nicht alle Welpen lernen das Lösen gleich schnell. Sollte es bei Ihrem Liebling etwas länger dauern, können Sie Ihre Erziehungsmaßnahmen mit einem "Stubenrein-Löseplatzmarkierer" unterstützen. Von diesem "Duftstoff-Präparat" geben Sie einige Tropfen auf eine speziell entwickelte Welpenunterlage, die extrem saugfähig und feuchtigkeitsundurchlässig ist. Diese Unterlage legen Sie dann in die Nähe seines Lieblingsplatzes. Sobald Ihr Liebling "muss", nehmen Sie ihn hoch und setzen ihn auf die präparierte Unterlage. Sehr schnell lernt er, dass dies sein Löseplatz ist. Die Unterlage rücken Sie dann näher an die Außentür, bis Sie diese Matte schließlich vor die Tür legen. So sollte Ihr Hund schnell stubenrein werden.

Impfungen

Bei Kauf eines Welpen bekommen Sie von uns einen Impfpass des Welpen, in dem genau verzeichnet ist, welche Impfungen der junge Hund schon bekommen hat. Ebenfalls bekommen Sie einen Plan, welche Impfungen der Welpe noch erhalten muss.

Der Welpe wurde schon entwurmt und sollte nach einem gewissen Zeitraum nochmal entwurmt werden.

Entwurmen am Besten immer vor den Impfungen. Näheres dazu erfahren Sie natürlich von uns.

Bewegung im 1. Jahr

Im ersten Lebensjahr ist es wichtig den Welpen und auch Junghund körperlich nicht zu überfordern! Dies geschieht jedoch schneller als die meisten denken!

Es gilt die Faustregel: 5 Minuten Bewegung (Spaziergang mit Erlebnisausflügen) pro Lebensmonat einmal pro Tag! Die notwendigen kleinen Gassi-runden sollen auch sehr klein gehalten werden (mehrmals am Tag ein paar Minuten) 

Hier eine grobe Regelung beim Alter von

3 Monaten - 15 Min. spazieren/am Tag/in einem Stück

4 Monaten - 20 Min. spazieren/am Tag/in einem Stück

5 Monaten - 25 Min. spazieren/am Tag/in einem Stück

usw.

Im ersten Lebensjahr soll der Welpe sich bewegen, nicht Sie sollen den Welpen bewegen. Ab einem Jahr kann man schön langsam Kondition aufbauen und den Hund voll belasten! Gerade im Sommer kann man sich mit einer Liege oder Decke an einen See, Teich oder Bach legen und den kleinen die große Welt erkunden lassen! Hier ist die Gefahr den Welpen zu überanstrengen gering. Lassen Sie den Welpen von sich aus ins Wasser gehen und lassen Sie auch den kleinen sich selbst beschäftigen! Hier kann der Welpe selbst entscheiden - sich zu bewegen oder sich zu Ihnen auf die Decke zu legen!

Man bedenke: Ein Wolfswelpe bleibt in den ersten Monaten ganz in der Nähe vom schützenden Bau, ab einem halben Jahr beobachtet er die erwachsenen Wölfe bei einer nahe gelegenen Jagd und ab einem Jahr geht das Jungtier mit auf die Jagd! Auch mit einem Menschenbaby kann man es vergleichen: mit einem 2jährigem Kind werden auch keine stundenlangen Ausflüge unternommen, weil die Knochen und die Gelenke das noch nicht aushalten und das Kleinkind sehr schnell erschöpft ist!

Der Welpe oder auch Junghund kann nicht selbst entscheiden ob er jetzt genug hat oder nicht, er muss ihnen folgen und nachlaufen, denn ohne Sie würde er verhungern! Deshalb wird er Ihnen immer nachlaufen!

Im Garten kann der Kleine so lange toben wie er möchte - Sie sollten den Kleinen jedoch nicht motivieren. Der Garten ist sozusagen sein zu Hause und er kann jederzeit umfallen und schlafen und muss Ihnen nicht nachlaufen!

Wenn es die Witterung zulässt, dann lassen Sie den Welpen bzw. Junghund schwimmen (erst nach der Grundimmunisierung). Dies kann er machen so lange und so viel er will, denn schwimmen baut Muskeln auf und ist absolut knochenschonend!

Prägung

Vergessen Sie jedoch nicht den Welpen zu prägen! Am besten - rein ins Auto - und in die Stadt fahren, einen kleinen Stadtbummel machen. Ein anderes mal in ein schönes Gelände mit hohem Gras und Wasser. Busfahrten, Straßenbahnfahrten, einfach alles dem Welpen einmal zeigen, damit er sich später vor nichts fürchtet! Die Prägephase geht bis zur 16. Lebenswoche und bis dort hin sollte der Welpe schon sehr viel erlebt haben!

Treppen und Auto

Im ersten Lebensjahr ist es ebenfalls wichtig, den Welpen bzw. Junghund keine Treppen (Stiegen) steigen zu lassen (weder hinauf noch hinunter) und weder alleine aus dem Auto aus noch einsteigen. Beim Treppensteigen und Auto Aus- bzw. Einstieg werden die Gelenke des Welpen bzw. des Junghundes extrem beansprucht und es ist dringlichst zu vermeiden, damit er gesund heranwächst! Wenn Sie also ein Haus oder auch eine Wohnung mit vielen Treppen haben, müssen Sie besonders darauf achten, dass der junge Hund, diese nicht unbedingt steigen muss!

Tragen Sie den Welpen so lange wie möglich, wird er dann doch mal zu schwer, dann leinen Sie den Hund beim Treppensteigen an! 



Meine Welpen haben folgende Dinge bei Abgabe gemacht und Sie erhalten:

  • Ahnenpass vom VRZ-DHS e. V.

  • Ein passenden Kaufvertrag über Ihren Welpen

  • Ein ausführliches Gesundheitszeugnis von Ihrem Welpen von unseren Tierazt

  • Die Welpen sind gechipt, geimpft

  • Ein Entwurmungspass mit allen Entwurmungen vom Tierarzt unterschrieben

  • EU-Impfpass (Europäischer Heimtierausweis)

  • Futter für die ersten Tage

  • Ein  Halsband oder Geschirr plus passende Leine

  • Eine Foto-Stick vom jeweiligen Welpen

  • Ein kleines Spielzeug
  • Eine Infomappe